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Schmucklexikon Chrysokoll

Schmucklexikon Chrysokoll

CHRYSOKOLL (Chrysokoll-Schmuck)

 

Pflege und Erhaltung

Chrysokoll reagiert auf basische (z.B. Seife) oder sauere (z.B. Schweiß) Lösungen.

Zur Erhaltung der Farbe und Struktur sollten Chrysokoll nicht direkt und intensiv mit Hautölen, Parfüms oder Putzmitteln in Kontakt kommen. Auch die intensive Sonne kann den Chrysokoll, wodurch auf Dauer seine Farbintensität leiden kann. Eine Erhitzung oder Kontakt mit Hitze ab ca. 230° C kann den Chrysokoll verfärben oder zerstören.

Unser Tipp: Erst eincremen und parfümieren und danach Schmuck anlegen. Zum Händewäschen den Armschmuck ablegen und beim intensiven Sonnenbaden den Schmuck besser in den Schatten auf ein Tuch legen.

Beim Arbeiten mit heißen Werkzeugen (Löten, Schweißen o.ä,) oder heißen Flüssigkeiten (Schmelzen) ist es ratsam den Arm- oder Halsschmuck abzulegen.

Zur Aufbewahrung des Chrysokoll eignet sich wie bei allen Edelsteinen ein weiches Tuch in einem Kästchen.

 

Verarbeitung in Schmuck

Aufgrund der Farbgebung ist der Chysokoll ein beliebter Schmuckstein für die Schmuckgestaltung von Edelsteinketten, Edelsteinohrringe oder Edelsteinarmschmuck.

 

Farbe, Struktur und Verschiedenartigkeit

Der Chrysokoll ist blau-grün bis türkis-farmben und meist blau-grün gefleckt wodurch er sehr lebendig wirkt.

Der Chrysokoll ist leicht glänzend bis matt.

 

Herkunft des Namens / Etymologie

Der Name des Chrysokoll lässt sich aus dem griechischen zusammengesetzten Wort für Goldleim herleiten. Grund dafür ist die damalige Nutzung des Chrysokolls als Material zum Goldschmieden.

 

Klassifikation

Chrysokoll ist ein Silikat (Schichtsilikat)

 

Verwechslung / Imitate

Chrysokoll tritt häufig auch mit Mineralverwachsungen auf und trägt dann andere Namen wie Chrysokoll-Quarz, Eilatstein oder auch Azulita.

 

Herkunft und Vorkommen

Chrysokoll kommt an vielen Stellen der Erde vor.

 

 

Link zu  

Chrysokoll-Schmuck
 

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